Hey Folks,

gruseligerweiße komme ich vor lauter Erlebnissen der Kategorie „geiler Scheiß“, nicht zum berichten – wer hätte das Gedacht? Ein halbgarer und vermischwurbelter Artikel der die Tage durcheinander wirft liegt zwar noch im Entwürfe-Ordner, aber das erspare ich euch und sammle ein paar Highlight der letzten Tage raus.

Nachdem ich nun erstmal das Blog repariert habe, komm ich kurz zu den Highlights. Das erste ist sicherlich der Highline Park – der zumindest noch als Geheimtipp durchgehen kann – auf der Westseite von Manhatten erstreckt sich diese alte Hochbahntrasse die 2014 als Park neu eröffnet wurde. Ein paar Bilder:

Aus der Kategorie hoch oben war sicher auch der Besuch im neuen „one“ World Trade Center. Das unserer Meinung nach die animierte Aufzugfahrt wahrscheinlich das aufregendste war läst wahrscheinlich tief blicken. Klar sollte man sich Manhatten mal von oben anschauen – aber die Preise die hier abgerufen werden sind schon ziemlich dreist. Dafür ist der Ausblick etwa auf die Freihheitsstatue natürlich beeindruckend.

Deutlich besser konnte man Lady Liberty auf dem Arbeitsweg vieler New Yorker beobachten – die Staten Island Ferry fährt ganz für umme, alle halbe Stunde direkt an der hübschen Französin vorbei. Das Manhatten Panorama gibts da ganz einfach oben drauf

Kein Geheimtipp ist sicher das Metropolitan Museum of Art – dafür ein „lasst-das-auf-keinen-Fall-aus!“. Kunstmuseum klingt lahm – aber so eine umfassende und spannende Sammlung habe ich noch nicht gesehen. Vor allem auch die Sonderausstellung über den Einfluss von China auf klassische Haute Couture war großartig. Sehr schön und darüber hinaus intressant. Und eine Verbeugung klassischer „Kunst“ vor der Modeschöpfung.

Von ganz ganz großer Kultur vieleicht zu ganz kleiner. Mitten im Central Park stehen sechs Mädels auf einer winzigen Naturbühne und erzählen eine alte Geschichte. Manhatten Shakespeare Project oder auch The Shakespeare Chicks wie sie sich nennen, spielen The Taming of The Shrew. Vor kleinem Publikum aber mit viel Spielfreude und noch mehr Tempo erzählen die Mädels hier eine alte aber immernoch aktuelle Geschichte –  auch wenn man sie heute vielleicht anders lesen muss.

Damit bricht langsam der Abend herrein und wir begeben uns wieder zu meiner Lieblingsbeschäftigung in New York  – den grandiosen Bars. Wir finden schließlich noch den Weg ins PDT und könnten versuchen ein unmögliches Ranking aufzustellen. Employees Only, Please Dont Tell, Atta Boy und Death & Company spielen alle in einer grandiosen Liga. Vielleicht spielen PDT und Employees Only nochmal einen kleinen Tick höher? Ich trau mich kaum ein Rating abzugeben. Die Drinks waren überall grandios. Der Service überall zumindest sehr gut (Death & Company I’m looking at you). Alle Bars hatten ihren eigenen, individuellen Stil und ein eigenes Ambiente. Was will man mehr?

Die letzte offizielle Aktion in NYC ist nochmal ein Klassiker. Ein Besuch auf Cony Island. Einem verwünscht versunkenen Urgestein der Unterhaltungsszene. Nachts lässt uns zwar ein wenig die Handy-Kamera im Stich, die runtergekommene creepy-überbeleuchtete Rummelstimmung am Rand von Brooklyn kriegt sie aber gerade so noch eingefangen.

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Damit verlassen wir NYC richtung Vegas. Und ich setz mich jetzt in Richtung meiner Abendunterhaltung ab. Oyster & Chips und Craft Beer!