Hey Folks,

ich versuche mit dem Reisebericht ein wenig hinterherzukommen also gehts hier gleich weiter mit Vegas und Nevada. Das ist dann auch gleich die intuitive und gute Aufteilung. Das Monument in Stahl und Plastik Las Vegas und die unendlich schönen, weiten Wüsten Nevadas.

Wir kommen nach einem überaus unbequemen American Airways Flug am Nachmittag in Vegas an und übernehmen unseren Mietwagen – das coolste das Amerikanische Ingenieurskunst so hergibt:

Unser Reisegefährt: Ein dicker Ford Mustang

Unser Reisegefährt: Ein schneidiger Ford Mustang

Mit unserem fahrbaren Untersatz gehts erstmal ins Hotel, leicht ab vom Strip dafür mit riesigen, schönen Zimmern und gigantischer Sicht aus dem 21. Stock.

Der nächste Tag lockt uns erstmal in die Wüste – wo auch das Foto oben entsanden ist: Ins Valley of Fire. Das läd mit molligen 46° (Celsius) so richtig zum Wandern ein – und ihr in Deutschland jammert über 30°+?  Die Schilder warnen uns allenthalben das Wandern keine gute Idee ist- aber hey – Schilder sind für die andern, right? Unsere Kondition wird mit jede Menge Schweiß, Sand in den Schuhen und ein paar grandiosen Ausblicken belohnt.

Nach diesem Rundtrip gehts zu unserem ersten, leider gescheiterten Versuch zu fliegen – die Jetskies die fürs Flyboarden unersetzlich sind – sind kaputt. Alle. Und außerdem hat man unsere Reservierung vergessen. Gnarfz. Aber gut, wir versuchens später – in LA – erneut.

Damit stürzen wir uns wieder in den Moloch Vegas und geben uns die volle Ladungs Strip. Erst die Meile – dann die Show dazu.

Abends gehts noch in eine der Strip-Shows. Diesmal nicht nur, weil sie auf dem Strip läuft. Es ist ein wirklich spannender Abschluss für einen anstrengenden Abend. Für mich fühlt sich Vegas nach Plastik an und irgendwie gruselig. Wie die fiese Tante beim Familienbesuch die immer zu dick geschminkt und parfümiert ist. Bei mir hat die Stadt vor allem Fluchtinstinkte geweckt. Es gab viel schönes und cooles (Props an die Wassershow vorm Bellagio). Aber trotzdem. Vielleicht bin ich hier nicht gut ran gegangen – vielleicht gefällts mir aber auch wirklich nicht.

Auf unserer wilden Flucht aus der Stadt stellen wir fest das uns noch eine Übernachtung fehlt und buchen auf die Schnelle ein kleines Motel mitten in der Wüste. In Twentynine Palms. Klar, warum eine Stadt nicht nach dem einzigen Bewuchs nennen? Wir nutzen die Gelegenheit um uns noch eine Wüste anzuschauen. Und wer glaubt die sehen alle gleich aus irrt gewaltig. Der Joshua Tree Nationalpark hält uns atemlos. Wunderschöne Wüstenlandschaften wechseln sich ab mit den markanten Joshua Trees, die dem Park Namen und typisches Aussehen geben.